Schon sehr früh habe ich angefangen zu kochen und zu backen. Was zunächst einfach nur ein Hobby war, wurde mit der Zeit zu einer großen Leidenschaft, die mich bis heute begleitet.
Mit dieser Leidenschaft begann auch meine Angewohnheit, Rezepte zu sammeln. Ich schrieb mir Rezepte von Hand ab, machte mir beim Kochen und Backen eigene Notizen, ergänzte Zutaten oder Zubereitungsschritte und hielt fest, was ich beim nächsten Mal anders machen wollte. Aus Kochbüchern und Zeitschriften wurden Rezepte ausgeschnitten, abgeheftet und gesammelt. Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder aussortiert, manches weggeworfen und Platz geschaffen. Trotzdem kamen ständig neue Ideen, neue Rezepte und neue Notizzettel dazu.
Je größer meine Sammlung wurde, desto stärker wurde auch der Wunsch nach einer Rezeptorganisation, all diese Rezepte an einem Ort festzuhalten. Irgendwann reichte mir die Rezeptmappe nicht mehr aus. Ich wollte etwas Eigenes schaffen. Einen Ort, an dem ich meine Rezepte sammeln, meine Fotos teilen und meine Begeisterung für gutes Essen festhalten konnte.
Also begann ich, mich intensiv mit Blogs und Webseiten zu beschäftigen. Ich verbrachte unzählige Stunden damit, Food Blogs anzusehen, Rezeptseiten zu durchstöbern und Artikel über das Bloggen zu lesen. Oft saß ich abends da und stellte mir vor, wie meine eigene Webseite aussehen könnte. Monatelang schmiedete ich Pläne, sammelte Ideen und träumte davon, irgendwann meinen eigenen Blog zu starten.

Ein Wunsch geht in Erfüllung
Ich habe meine eigene Webseite erstellt und mich dabei völlig in den unzähligen Möglichkeiten verloren. Ich habe mit verschiedenen Designs experimentiert, Layouts ausprobiert, Schriftarten verglichen und immer wieder neue Ideen umgesetzt.
Mein Blog hat im Laufe der Jahre mehrmals sein Aussehen verändert. Manche Entscheidungen waren gut, andere würde ich heute anders treffen. Aber genau dadurch habe ich unglaublich viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Bis heute sind längst nicht alle Rezepte online. Mein Blog ist auch heute noch nicht perfekt. Manche Beiträge möchte ich überarbeiten, manche Fotos neu machen und an einigen Stellen fehlt mir noch die Einheitlichkeit, die ich mir wünsche. Aber vielleicht ist genau das in Ordnung.
Denn mein Blog ist vor allem eines geworden: ein Spiegel meiner eigenen Entwicklung. Er zeigt nicht nur Rezepte, sondern auch meinen Weg, meine Ideen, meine Experimente und alles, was ich in den vergangenen Jahren gelernt habe. Er ist nicht perfekt. Aber er ist zu hundert Prozent ich.
Nach all den Jahren habe ich das Gefühl, dass es Zeit ist, endlich etwas mehr Struktur in meine Rezeptsammlung und meinen Blog zu bringen. Über die Jahre haben sich unzählige Ideen, Notizen, Entwürfe und Rezepte angesammelt.
Vieles davon ist bereits vorhanden, manches fast vergessen und anderes wartet schon seit Jahren darauf, umgesetzt zu werden.
Anstatt ständig neue Ideen zu sammeln, möchte ich mich bewusst auf das konzentrieren, was bereits da ist. Es gibt so viele Rezepte, die ich aufgeschrieben, geplant oder begonnen habe und die einen Platz auf dem Blog verdienen würden.

Bevor neue Projekte dazukommen, möchte ich diesen Ideen die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen.
Gleichzeitig wünsche ich mir mehr Übersicht. Nicht nur in meinen Rezeptmappen und Ordnern, sondern auch auf dem Blog selbst. Über die Jahre ist vieles entstanden, gewachsen und manchmal auch liegen geblieben. Einige Beiträge möchte ich überarbeiten, Fotos erneuern und Inhalte ergänzen. Mein Ziel ist nicht Perfektion, sondern ein Blog, bei dem man auf den ersten Blick erkennt, dass alles zusammengehört.
Ich möchte alte Beiträge neu aufleben lassen, längst notierte Ideen umsetzen und dem Blog Schritt für Schritt die Form geben, die ich mir schon lange wünsche. Nicht, weil etwas falsch wäre, sondern weil ich das Gefühl habe, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, all die losen Enden miteinander zu verbinden.
Vielleicht geht es am Ende gar nicht nur darum, Rezepte zu sortieren. Vielleicht geht es auch darum, nach vielen Jahren wieder bewusst zu sehen, was bereits entstanden ist und wohin die Reise als Nächstes gehen darf.
Bevor ich überhaupt richtig loslegen konnte, musste zuerst etwas Ordnung in das Chaos gebracht werden. Deshalb habe ich direkt mit meiner Rezeptmappe begonnen. Dort sammeln sich seit Jahren Rezepte, handschriftliche Notizen, ausgeschnittene Seiten aus Zeitschriften, spontane Ideen und kleine Erinnerungen aus meiner Zeit in der Küche.


Zusätzlich lagen noch einige lose Zettel herum, die im Laufe der Jahre ihren Weg nie in die Mappe gefunden haben. Manche davon enthalten komplette Rezepte, andere nur einzelne Zutaten oder kurze Gedanken, die ich irgendwann festhalten wollte.
Mein erstes Ziel war deshalb gar nicht das Digitalisieren oder Überarbeiten von Rezepten, sondern zunächst einmal herauszufinden, was sich überhaupt alles angesammelt hat. Welche Rezepte möchte ich noch ausprobieren? Welche möchte ich überarbeiten? Was kann weg? Und welche Ideen warten vielleicht schon seit Jahren darauf, endlich umgesetzt zu werden?
Bevor ich überhaupt richtig loslegen konnte, musste zuerst etwas Ordnung in das Chaos gebracht werden. Deshalb habe ich direkt mit meiner Rezeptmappe begonnen. Dort sammeln sich seit Jahren Rezepte, handschriftliche Notizen, ausgeschnittene Seiten aus Zeitschriften, spontane Ideen und kleine Erinnerungen aus meiner Zeit in der Küche.

Während ich die einzelnen Seiten durchgesehen habe, wurde mir erst bewusst, wie viele Rezepte und Ideen sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Manche hatte ich völlig vergessen, andere haben sofort neue Ideen ausgelöst.
Vielleicht war es gar nicht die Menge, die mich überrascht hat, sondern vielmehr die vielen kleinen Ideen, die über die Jahre in Vergessenheit geraten sind.
In den kommenden Wochen möchte ich mich darauf konzentrieren, die aussortierten Rezepte genauer durchzusehen. Einige möchte ich noch einmal testen, andere überarbeiten und viele davon endlich digital festhalten. Gleichzeitig stehen auch einige Entwürfe auf dem Blog auf meiner Liste, die überarbeitet, ergänzt oder fertiggestellt werden möchten.
Ich habe einen Plan
Mein Ziel ist es, Schritt für Schritt aus diesen losen Zetteln, Notizen und Ideen fertige Rezepte entstehen zu lassen, die ihren Platz auf dem Blog finden. Dabei geht es nicht nur darum, Ordnung zu schaffen, sondern auch darum, all die Ideen, die sich über die Jahre angesammelt haben, endlich umzusetzen.
Denn der eigentliche Plan hinter diesem Projekt ist nicht einfach nur das Digitalisieren und die Rezeptorganisation oder das Aufräumen meiner Sammlung. Ich möchte euch mit hinter die Kulissen nehmen und zeigen, was alles hinter einem Food Blog steckt. Wie aus einer kleinen Idee ein Rezept entsteht, welche Schritte dazwischen liegen und wie viel Arbeit oft im Hintergrund passiert, bevor überhaupt ein Beitrag veröffentlicht wird.
Ich möchte euch deshalb nicht nur fertige Rezepte zeigen, sondern auch den Weg dorthin. Von handschriftlichen Notizen und Rezepttests über die Planung von Blogbeiträgen bis hin zu Fotos, Videos und den vielen kleinen Aufgaben, die normalerweise niemand sieht. Genau diese Prozesse finde ich oft genauso spannend wie das fertige Ergebnis.
Manchmal braucht es einfach einen Moment, um innezuhalten und sich anzusehen, was in den vergangenen Jahren eigentlich alles entstanden ist.
Genau das möchte ich mit diesem Projekt tun. Nicht nur aufräumen und sortieren, sondern alte Ideen neu entdecken, offene Projekte abschließen und Platz für neue Inspiration schaffen.
Die ersten Schritte sind gemacht und ich bin gespannt, wohin mich dieses Projekt führen wird. Eines steht aber schon jetzt fest: Es warten noch viele Rezepte, Geschichten und Ideen darauf, neu entdeckt zu werden.
Und vielleicht zeigt diese Reise am Ende nicht nur, wie ein Rezept entsteht, sondern auch, wie viel Leidenschaft, Kreativität und Arbeit hinter jedem einzelnen Beitrag steckt.

Zu diesem Beitrag gibt es auch ein YouTube Video.
Dort nehme ich euch mit beim ersten Schritt dieses Projekts und zeige, wie ich begonnen habe, meine Rezeptmappe, Notizen und Ideen zu sortieren.
Während ich hier etwas ausführlicher über die Gedanken hinter dem Projekt schreibe, bekommt ihr im Video einen direkten Blick auf den Start dieser Reise.
Das war der erste Einblick in die Anfänge meines Foodblogs ung vor allem ein Blick hinter die Kulissen der Rezeptorganisation und warum sie so wichtig ist.
In den nächsten Teilen nehme ich euch Schritt für Schritt mit und zeuge euch wie aus einer Idee ein fertiger Rezeptbeitrag wird und welche Arbeit da dahinter steckt, bevor ein Rezeptbeitrag tatsächlich auf dem Blog veröffentlicht wird.
Alle Beiträge der Serie findet ihr hier: Hinter den Kulissen
