
Die Sonne scheint ins Zimmer, ich strecke mich, öffne das Fenster und atme tief ein. Es ist schon recht kühl geworden. Den Kaffee auf dem Balkon genieße ich inzwischen nur noch mit Kuscheldecke, dickem Pulli und warmen Socken.
Ich versuche, den Morgen langsam anzugehen, meine Gedanken zu sortieren & merke dabei, dass ich voll & ganz im Herbst angekommen bin.
Während sich draußen die Blätter bunt färben, stapeln sich drinnen die Kisten und Kartons. Draußen ein leises Rascheln der Blätter, drinnen das Klappern & Stapeln der Kisten. Der Herbst hält Einzug, und irgendwie fühlt sich dieses Jahr alles ein bisschen anders an.
Wie mein Alltag aktuell aussieht und was den Herbst dieses Jahr so besonders & zugleich ungewöhnlich macht, dazu jetzt mehr.
Herbst, wie ich ihn liebe
Lange Spaziergänge, warmes, deftiges Essen, viel Backen und Kochen, tolle Düfte aus der Küche, Coffeedates bei Regenwetter, Serienabende mit Kerzen und Kuscheldecke – all das und noch viel mehr macht den Herbst für mich aus.
Es ist auch die Jahreszeit, in der ich längst vernachlässigte Routinen wieder aufnehme und vieles bewusst langsamer angehe.
Ich versuche bewusst, diese kleinen Dinge wieder zu genießen – ganz im Gegensatz zum Sommer, der oft hektisch vorbeizieht, in dem viel los ist und man manchmal kaum hinterherkommt. Organisation und Struktur sind mir wichtig, und im Herbst versuche ich, genau das umzusetzen: Zeit für die schönen, kleinen Momente zu schaffen, ohne den Überblick zu verlieren & dennoch die wichtigen Dinge zu erledigen.






Wenn sich alles verändert
Doch warum ist in diesem Herbst alles ein wenig anders? In meiner Wohnung gibt es kaum herbstliche Dekoration. Abgesehen von ein, zwei Zierkürbissen, ein paar Teelichtern und Kuscheldecken deutet wenig darauf hin, dass draußen der Herbst Einzug gehalten hat. Der Kontrast könnte nicht größer sein: die bunten Blätter und die kühle Luft draußen, das spärlich herbstlich geschmückte Zuhause und die herbstlichen Gedanken, die in meinem Kopf kreisen.
Eigentlich ist der Herbst für mich die Zeit, in der ich so richtig zu Hause ankomme: volle Gemütlichkeit, Ruhe und Zeit, um die kleinen Momente bewusst zu genießen. Gleichzeitig herrscht jedoch eine ganz andere Stimmung: Aufbruch liegt in der Luft, das Chaos wandert von einer Ecke zur anderen, und die Kisten und Kartons sorgen nicht gerade für die heimelige Atmosphäre, die ich sonst mit dieser Jahreszeit verbinde.






Zwischen Morgensonne & Kartons: Alltag im Herbst
Dennoch versuche ich, meine Morgenroutine so gut es geht einzuhalten und mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Herbstliche Rezepte dürfen dabei natürlich nicht fehlen – sie helfen mir, die besondere Stimmung dieser Jahreszeit bewusst zu genießen.
Obwohl bisher nur die Sachen gepackt wurden, die wir vor dem Umzug nicht mehr brauchen, ertappe ich mich hin und wieder dabei, wie ich doch wieder in die gepackten Kisten greife. Mal ist es Backzubehör, mal ein Dekoteller für Foodfotos. Tja, was soll ich sagen, so sieht mein aktueller Alltag gerade aus. Und wenn die Geduld dann aufgebraucht ist, hilft oft nur noch eines: ein Coffeedate an einem regnerischen, kühlen Tag, um wieder Energie zu tanken.
Alles in allem versuche ich aber auch, diesen chaotischen Alltag zu genießen, denn auch das gehört zu diesem besonderen Abschnitt meines Herbstes dazu.




Was sich verändert & warum ich es liebe
Man sagt ja, der Herbst ist eine Art Neuanfang – und dieses Mal trifft das auch auf mich zu. Es verändert sich gerade so viel, und ich liebe alles daran. Ich spüre Freude daran, alte Routinen loszulassen, sie zu verändern und Platz für neue zu schaffen.


Wie es weitergeht: gemütlich & inspiriert
In den nächsten Wochen wird das Chaos hier sicher noch größer werden. Und ich bin mittendrin zwischen Kartons, letzten Erledigungen und dem Versuch, den Überblick zu behalten. Trotzdem möchte ich mir bewusst kleine Pausen schaffen, neue Rezepte ausprobieren und den Herbst weiterhin genießen, so wie er ist.
Es wird sicher noch den ein oder anderen gemütlichen Backnachmittag geben oder einen Spaziergang durch raschelndes Laub, bevor der nächste große Schritt ansteht. Alles darf sich Stück für Stück entwickeln – ohne Eile, einfach im eigenen Tempo.
