VOM HERBST IN DIE VORWEIHNACHTSZEIT: MEIN NOVEMBER VOLLER PLÄNE & KLEINER MOMENTE

Bunte Blätter und ein Stehtisch im Grünen

Langsam, aber sicher komme ich in der gemütlichen Zeit des Jahres an.

Ich genieße die Momente viel bewusster: das erste Knistern der Kerzen, den Duft von Tee und Zimt, und die Spaziergänge im Wald, wenn die Luft schon leicht nach Winter riecht.

Diese Wochen zwischen Herbst und Advent haben für mich etwas Magisches: Sie sind ruhig, aber gleichzeitig voller Vorfreude.

Ich merke, wie gut mir dieses bewusste Tempo tut, eingehüllt in dicke Pullover, mit warmem Kaffee in der Hand und einer To-do-Liste, die zwar lang ist, aber auch voller schöner Dinge steckt. Denn während es draußen immer kälter wird, wird es drinnen umso gemütlicher. Und irgendwo zwischen goldenen Blättern und dem ersten Lebkuchen steigt langsam die Vorfreude auf die kommenden Wochen.

Und auch wenn ich gelernt habe, langsamer zu machen und das Innehalten wirklich zu genießen, mag ich gleichzeitig den kleinen Trubel, der die kommenden Wochen begleitet. Diese besondere Mischung aus Gemütlichkeit und Vorfreude macht für mich den November aus. Es ist die Zeit, in der ich mit einer Tasse Kakao an neuen Keksrezepten tüftele – manche gelingen, manche kommen nicht auf die Weihnachtsliste, aber genau das gehört dazu.

Meine Pläne & Gedanken für den November

Ich mache mir Gedanken über Geschenke und beginne, die ersten kleinen Aufmerksamkeiten zu besorgen.

Oft schreibe ich mir eine Liste, damit es später nicht zu hektisch wird, und freue mich, wenn ich Geschenkpapier oder Schleifen finde, die perfekt zu jemandem passen.

Auch die Verpackung ist für mich ein Teil der Freude – liebevoll, schlicht, aber mit einem kleinen besonderen Detail.

Maschen und Schleifen

Langsam stimme ich mich auch auf den Winter ein. Ich hole meine warmen Decken hervor, tausche leichte Kissenbezüge gegen weiche Stoffe und stelle Kerzen auf, die in den Abendstunden dieses sanfte, goldene Licht verbreiten.
Es sind kleine Handgriffe, aber sie verändern sofort die Stimmung in der Wohnung. Und jedes Jahr aufs Neue merke ich, wie sehr ich diese Veränderung liebe. Aus Sommerleichtigkeit wird langsam Winterruhe.

Natürlich gehört für mich zum Jahresende auch der Blick zurück. Das vergangene Jahr Revue passieren lassen: Was habe ich mir vorgenommen, was habe ich geschafft, und was möchte ich im neuen Jahr anders machen?
Ich merke, dass ich ruhiger geworden bin, geduldiger mit mir selbst und auch dankbarer für die kleinen Dinge, die so oft selbstverständlich wirken. Vielleicht ist das einer der schönsten Aspekte dieser Jahreszeit: sie lädt uns dazu ein, langsamer zu werden, zu reflektieren und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Vorfreude auf den Dezember – & was bleibt

Doch dieses Jahr ist alles ein bisschen anders. Dieses Jahr wartet zusätzlich eine besondere Herausforderung – und gleichzeitig ein großes Abenteuer: Denn zwischen Plätzchenduft, Geschenklisten und Kerzenlicht steht auch der Umzug bevor.

Über Silvester ziehen wir in unsere neue Heimat. Es ist eine spannende Zeit – voller Vorfreude, aber auch mit vielen Entscheidungen. Packlisten, Termine und Gedanken. Bis dahin gibt es noch einiges zu erledigen, denn sobald wir zurück sind, steht schon die Wohnungsübergabe an.

November am Meer

Und während ich das so schreibe, wird mir einmal mehr bewusst: Es ist kein Traum mehr – wir machen das wirklich. Bald beginnt ein ganz neues Kapitel.

Und so komme ich zu der großen Frage, die mich seit Tagen begleitet: Soll ich dieses Jahr überhaupt groß dekorieren?Oder halte ich es lieber minimalistisch – vielleicht nur mit einem Weihnachtsbaum für die Stimmung?

Trotz all der großen Vorfreude und diesem „Ich kann es kaum erwarten“-Gefühl, versuche ich, die schönen Momente, die gerade jetzt passieren, ganz bewusst zu genießen und im Moment zu leben.
Schließlich ist es unser letzter November in dieser Wohnung, unser letztes Weihnachten hier – und genau das macht diese Zeit so besonders.

Ich sehe mich jetzt schon an einem Dezembermorgen sitzen: mit einer Tasse Kaffee, ein paar Keksen und Kartons um mich herum. Zwischen Kerzenschein und Umzugsvorbereitungen – ein bisschen Chaos, ein bisschen Weihnachtszauber. Und ich weiß jetzt schon: Ich werde es lieben.

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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