MEAL PREP LEICHT GEMACHT – MEINE PERSÖNLICHE HERANGEHENSWEISE

Meal Prep ist mittlerweile in aller Munde, egal ob in hübsch portionierten Boxen für die ganze Woche, als Overnight-Oats oder mit fixen Mahlzeitenplänen. Jeder macht es ein bisschen anders, je nach Lebenssituation und Alltag. Für mich ist es kein starres System, es sind eher kleine Schritte die mir den Alltag leichter machen. Ich folge dabei keiner bestimmten „klassischen“ Methode.

Meal Prep ist für mich eine ganz persönliche und praktische Abwandlung. So, wie es in meinen Alltag passt. Mal sind es vorbereitete Snacks, mal ein Kuchen oder einfach Zutaten, die ich schon fertig habe, um mir später Zeit zu sparen. Für mich bedeutet es, ohne Stress durch die Woche zu kommen und trotzdem leckeres Essen griffbereit zu haben.

Grundsätzlich koche und backe ich sehr gerne, am liebsten frisch. Aber Hand aufs Herz: im Alltag fehlt dafür einfach manchmal die Zeit. Genau deshalb habe ich für mich eine ganz persönliche Art von Meal Prep entdeckt. Ich folge dabei keinem festen Plan oder einer typischen Methode, sondern setze kleine, einfache Ideen um, die mir im Alltag wirklich helfen.

Manchmal reicht es mir schon, ein Brot vor zu backen, ein Glas Apfelmus im Kühlschrank zu haben oder die doppelte Portion Suppe zu kochen. So habe ich immer etwas zur Hand, wenn die Zeit knapp ist, ohne dass ich gleich jeden Tag stundenlang in der Küche stehen muss.

Meal Prep ist also kein „Perfektions-Projekt“, sondern eher ein entspannter Helfer. Es geht um Flexibilität, Spontanität und ein kleines Stückchen Vorbereitung, das am Ende viel Stress spart.

Ein Klassiker bei mir sind Schnitzel. Wenn ich schon mal paniere, dann mache ich das gleich in einer größeren Menge. Wir Form variiert je nachdem was wir machen wollen, mal in Streifen, mal ganz typische Schnitzel. Gebacken werden sie nicht, sondern roh paniert und dann portionsweise eingefroren. Am liebsten lege ich sie in kleine Plastiksackerl – nebeneinander oder in zwei Reihen – so tauen sie später viel schneller auf.

Je nach Bedarf nehme ich mir die passende Portion heraus. Wenn es ganz schnell gehen muss, gibt’s bei mir einfach eine Schnitzelsemmel oder einen Salat mit Backhendlstreifen.

Auch Fonds gehören für mich dazu. Egal ob Rinder- oder Hühnerfond, wenn ich koche, dann gleich mehr. In sauberen Einmachgläsern halten sie sich mehrere Tage im Kühlschrank und sind perfekt als Basis für Suppen oder Saucen.
Ähnlich mache ich es mit Suppen wie einer Zucchinicremesuppe. Gleich ein großer Topf, und schon habe ich mehrere Mahlzeiten vorbereitet. Ein Teil wird frisch gegessen, der Rest wandert in den Kühlschrank oder portionsweise ins Gefrierfach.

Sehr praktisch finde ich auch selbstgemachte Pizza. Wenn ich schon dabei bin, bereite ich gleich ein paar mehr. Die, die wir nicht sofort essen, werden nur wenige Minuten vorgebacken, dann komplett abgekühlt und eingefroren. Bei Bedarf kommt die Pizza direkt aus dem Gefrierfach in den heißen Ofen und ist in kürzester Zeit fertig. Nebenbei erwähnt, backe ich Pizza zuhause hauptsächlich auf dem großen Blech und nicht auf einem runden Pizzablech. So hat man von gleich mehr Pizza und es geht wesentlich schneller.

Mit Pita funktioniert es ganz ähnlich, denn wenn ich mir schon die Mühe mache, dann gleich in größerer Menge. Nach dem Backen lasse ich sie vollständig auskühlen, teile sie in Portionen und friere sie ein. So habe ich immer eine kleine Reserve im Tiefkühlfach – perfekt für ein spätes Frühstück, ein schnelles Abendessen oder einfach als Snack zwischendurch.

Auch mit Schupfnudeln mache ich es ähnlich: Sie werden vorgekocht, abgekühlt, portioniert und eingefroren. Wenn’s mal schnell gehen muss, nehme ich sie kurz vorher aus dem Tiefkühler und verarbeite sie weiter. Wir essen sie meistens süß – mit Mohn oder in Butterbröseln geschwenkt. Dann kurz in der Pfanne erhitzen, etwas Zucker drüber und fertig ist ein warmes, einfaches Gericht, das genauso gut zum Abendessen wie zum gemütlichen Sonntagsfrühstück passt.

Allgemein mache ich es immer so, dass ich das Fleisch immer direkt nach dem Einkauf schneide und portioniere, so ist später alles griffbereit und kann schnell verwendet werden.

Je nach Gericht beispielsweiße Eintöpfe, Gulasch, Sarma oder Lasagne, hier lohnt es sich, einfach etwas mehr zu kochen und am nächsten Tag aufzuwärmen. Oft schmecken solche Gerichte sogar besser, wenn sie einmal durchgezogen sind.

Am Ende des Tages geht es – wie bei so vielem – darum, die richtige Balance für sich (und die eigene Familie) zu finden. Meal Prep muss nicht perfekt oder aufwendig sein, sondern zu deinem Alltag passen.

Auch der vorhandene Platz spielt eine große Rolle: Wer nur einen kleinen Tiefkühler hat, kann nicht endlos Vorräte anlegen – und das ist völlig in Ordnung. Vielleicht ist dann eine andere Variante, wie das tägliche Vorbereiten einzelner Komponenten oder das Kochen in doppelter Menge, praktischer.

Die Möglichkeiten sind wirklich endlos! wichtig ist, dass du dein eigenes System findest, das sich natürlich in deinen Alltag einfügt. Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen persönlichen Meal Prep Ideen ein paar Anregungen geben.

Wenn du Lust bekommen hast, einige meiner Meal Prep deen selbst auszuprobieren, findest du hier die passenden Rezepte dazu. Egal ob eine knusprige Pita/ Burek oder ein eine schnelle Pogača ohne Gehzeit für den Vorrat – so wird dein Meal Prep noch leckerer und abwechslungsreicher.

Teile gerne deine Erfahrungen oder Tipps in den Kommentaren – ich freue mich immer über neue Inspirationen aus eurer Küche!

2 Kommentare zu “MEAL PREP LEICHT GEMACHT – MEINE PERSÖNLICHE HERANGEHENSWEISE”

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